Energiehandel einfach erklärt: Wie funktioniert Energiehandel?  

Energiehandel einfach erklärt: Wie funktioniert Energiehandel?  

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Wie funktioniert der Energiehandel? Diese Frage stellen sich vielen Menschen, wenn sie ihre Strom- oder Gasrechnung in den Händen halten. Die Preise sind vor allem ein Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Je nach Eigenschaften der Energieträger kommt es zu Schwankungen. Diese sind gerade bei der Erzeugung von erneuerbarem Strom besonders groß.

 

Energiemakler Berlin verschafft Ihnen einen Überblick zu dem Thema „Energiehandel“.

 

Energiehandel: Was genau ist Energiehandel?

Energiehandel beschreibt den Handel mit Energie auf dem Energiemarkt. Hier werden unterschiedliche Energieträger auf unterschiedliche Art gehandelt. Die wichtigsten gehandelten Energieträger sind vor allem Strom, Erdgas und Erdöl. Weitere Energieträger sind unter anderem Stein- und Braunkohle oder auch Holz in Form von Holzpellets.

 

Der Handelswert unterliegt teilweise starken Schwankungen. Diese sind vor allem das Ergebnis von Unterschieden im Angebot und in der Nachfrage eines Energieträgers. Weitere Preisfaktoren für den Handel sind die Eigenschaften wie gleichbleibende Verfügbarkeit, Qualität und Energiedichte eines Stoffes.

 

Über das allgemeine Versorgungsnetz ist für Endkunden vor allem Strom und Erdgas verfügbar. Jedoch bekommt der einzelne Endkunde, ob Privathaushalt oder Gewebekunde, von dem Handel und den Preisschwankungen recht wenig mit.

 

Welche Energiearten können gehandelt werden?

Der Energiehandel findet mit allen Energieträgern statt. Somit steht hier ein breites Portfolio im Handel mit Energie zur Verfügung. Dabei werden einige Energiequellen besonders häufig und andere seltener gehandelt. Entsprechend schwankt auch die Anzahl der Händler. Gleichzeitig unterscheiden sich auch die Preisbewegungen teilweise deutlich oder verzögert zu anderen Energiearten.

 

Energiehandel: der Stromhandel

Der Strom ist wohl die am meisten gehandelte Energie. Der wichtigste Handelsplatz in Europa ist die European Energy Exchange (EEX) in Leipzig. An dieser Strombörse werden unterschiedliche Handelsformen angeboten. Für die langfristige Planung der Energieversorger sind die langfristigen Termingeschäfte wichtig. Hierbei wird der Strom jahres-, quartals- oder monatsweise im Voraus zum aktuellen Börsenkurs gekauft.

 

Über den Spotmarkt werden im Gegensatz zur langfristigen Absicherung des Terminmarkts kurzfristig Strom eingekauft. Über diesen Markt wird vor allem für den nächsten Tag der Stromhandel für Verbrauch und Produktion optimiert. Die Bedeutung von kurzfristigem Handel ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

 

Mittlerweile spielen auch Optionsgeschäfte und Futures eine zunehmend wichtige Rolle im Stromhandel. Hierbei handelt es sich vereinfacht gesagt vor allem um „Spekulationsgeschäfte“ mit hohen Risiken und Gewinnchancen. Die verschiedenen Handelsformen zeigen bereits wie komplex der moderne Energiehandel ist.

 

Erdgashandel

Der Erdgashandel wird von nur wenigen Anbietern dominiert. Aus diesem Grund wird der Erdgasmarkt von einem Oligopol bestimmt mit weniger als 15 Länder als Handelsteilnehmer. Die wichtigsten Lieferanten für Europa sind Russland, Norwegen und die Niederlande. So werden aktuell in Deutschland nur ca. 6 % des Bedarfs aus heimischer Förderung gewonnen.

 

Erdgas wird vor allem über langfristige Lieferverträge gehandelt. Dabei bestimmte sich der Erdgaspreis historisch gesehen verzögert nach dem Preis für Rohöl. Jedoch hat sich der Erdgaspreis seit der Weltwirtschaftskrise ab 2009 von der sogenannten Ölpreisbindung zunehmend entkoppelt. Ursache hierfür: die Erschließungen neuer Erdgasvorkommen.

 

Heute sind kurzfristige Handelsmärkte (Spotmarkt) von zunehmender Bedeutung für den Erdgashandel. In Deutschland wird Erdgas über die Leipziger Gasbörse EEX gehandelt. Endabnehmer sind neben Kraftwerken für die Strom- und Wärmeerzeugung, die Industrie und Privathaushalte.

 

 

Andere Energieträger – der Erdölhandel

Erdöl wird auf dem Rohölmarkt gehandelt. Jedoch gibt es weltweit nur wenige Länder, die über Erdölvorkommen verfügen und Erdöl fördern. Zusätzlich steigt die Nachfrage nach Erdöl weiter.

Insbesondere die insgesamt zunehmende Verknappung des Erdöls führt zu einer Verteuerung des an der Börse gehandelten Preises. Dabei spielt die Höhe der Förderkosten nur teilweise eine Rolle.

 

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